164 vollständig gefüllte Rucksäcke

164 vollständig gefüllte Rucksäcke, Schulranzen, Sport- oder Umhängetaschen waren es schließlich Alle gepackt für Schulkinder aus Malawi in Südafrika, einem der ärmsten Länder der Welt. Zwei Schulhefte,2 Kugelschreiber, Buntstifte, ein Radiergummi, ein Lineal, ein Spitzer und ein Mäppchen für den täglichen Schulbesuch, ein Handtuch , Shorts und T-Shirt bzw. Rock und T-Shirt, ein Paar Sandalen oder Flip Flops, ein Stück Seife, Zahnbürste und Zahnpasta, ein Löffel und schließlich ein Tennisball befinden sich jetzt in jedem der 164 Rucksäcke, die seit Freitag auf dem Weg nach Malawi sind. Von Zahnbürste, Zahnpaste, Seife und logischer Weise auch den Schulheften einmal abgesehen fast ausschließlich gebrauchte Gegenstände, die sich in Speichern, Kinderzimmern, Schuh- und Kleiderschränken langweilten.Begonnen hatte alles im Ethikunterricht der 9.und 10.Klassen. Ethiklehrerin Kathrin Poetsch hatte die Schüler und Schülerinnen auf das Rucksackprojekt der Initiative „ Mary´s Meals „ aufmerksam gemacht und die Anregung wurde mit großer Begeisterung aufgenommen. Die Schülervertretung der Schule übernahm als “Schirmherr “ die Verantwortung, die in der SV tätigen Klassensprecher informierten ihre Mitschüler. Zudem wurde eine ganze Woche lang sowohl in der ersten wie auch in der zweiten großen Pause ein etwa 15minütiger Film gezeigt, den sich wohl jeder Schüler der Regionalen Schule anschaute. Zu sehen war die Reise eines Schulranzens, der, gepackt in einer schottischen Grundschule, schließlich mit vielen anderen Rucksäcken in einer malawischen Grundschule ankam, wo er dann eine neue Besitzerin fand. Ein Mädchen, etwa in demselben Alter wie die ursprüngliche Besitzerin in Schottland, trug stolz diesen Ranzen nach Hause und präsentierte ihrer Familie den Inhalt.

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40 Jahre im Auftrag des Landes

Am 01.Mai 1969 startete Herr Kern-Eimann seiner Laufbahn als Beamter im Land Rheinland-Pfalz. In einer kurzen Feierstunde im Lehrerzimmer der Regionalen Schule Kirchheimbolanden wurde er heute, 40 Jahre nach dem Beginn seiner Tätigkeiten für das Land Rheinland-Pfalz, vom Kollegium, Personalrat und natürlich der Schulleitung für seine Dienste geehrt. Herr Martin, der Schulleiter, überrichte ihm die vom Ministerpräsidenten Kurt Beck persönlich unterzeichnete Urkunde unter dem Beifall der Anwesenden.

Irrsinn Todesstrafe

"Da liefen mir einfach die Tränen", so ging es vielen der fast 400 anwesenden Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrerm im voll besetzten Forum unserer Schule am Donnerstag vor dem ersten Mai. Denn Therese Steinberg, Bill Pelke und Jay Krone besuchten an diesem denkwürigen Nachmittag unsere Schule.
Viele der Anwesenden hatten sich bereits am Mittwoch Abend zu später Stunde bei Johannes B.Kerner eingeklinkt und Jay Krone bei seinen unglaublichen Ausführungen zu seinen 10 Jahren Haft in amerikanischen Gefängnissen zugehört. Verhaftet, verhört und in zwei Prozessen zum Tode verurteilt, wer da denkt er habe einen gebrochenen Menschen vor sich sitzen, irrt. Mit einer unheimlichen Detailschärfe und vielen Emotionen berichtet Jay abgeklärt von den vielen Tiefs seiner Gefangenschaft und seiner Entlassung als Unschuldiger. Bis heute, man bedenke, welche Strapazen ein Mensch durchleben muss, der 3 Jahre im Todestrakt eines Gefängnisses sitzt, weigert sich der amerikanische Staat, eine angemessene Entschädigung für die verlorene Zeit und das Leid zu bezahlen.

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