Erst die Clubparty, dann der Casinoball

Ein denkwürdiges Jubiläum feierte die Neumayerschule in der vergangenen Woche. Mit der 17.Faschingsparty und dem 13.Mittelstufenball erreichten die Schülerfeten an der Schule die magische Zahl 30.

Am Nachmittag stieg die „Clubparty“ für die Orientierungsstufe. Nach dem Vorbild des Tigerentenclubs traten die als Frösche und Tigerenten verkleideten Klassen in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. „Wie viele Schüler passen auf dieses Handtuch?“, fragte Moderator und Lehrer Oliver Musial durch das Mikrofon und schon quetschten und stapelten sich Schülermassen auf den Badehandtüchern. Das Highlight des Nachmittags aber war sicherlich der „Schokolada-Tanz“. Durch eine Tanzvorführung der Lehrkräfte animiert, lernten die über 150 Schüler den Tanz ganz schnell und sobald die Musik aus den Lautsprechern kam, bewegte sich die Masse im Takt – ein großartiges, Gemeinschaft förderndes Ereignis.

Am Abend folgte der Casinoball, die Tanzveranstaltung für weit über 200 Schüler der 8.-10.Klassen. Die Tanzwelt Movement aus Eisenberg eröffnete den Ball

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Welche Aufgaben haben Medien in der Demokratie?

Wo und wie werden eigentlich unsere regionalen Radioprogramme hergestellt? Wie wird eine Fernsehsendung produziert? Mit diesen Fragen im Gepäck starteten 45 Schüler der Georg-von-Neumayer-Schule in Kirchheimbolanden nach Mainz zum SWR. Dort durften die Schüler nach einem kurzen Selbstdarstellungsfilm in zwei Gruppen das gesamte SWR Funkhaus in Mainz erkunden. Da die meisten Studiotüren dort mit Glas-Bullaugen ausgestattet sind, konnten die Schüler jeweils direkt in die Studios schauen, wie die Moderatoren live bei den für Rheinland-Pfalz produzierten Radioprogrammen SWR 1 und SWR 4 am Mikrofon standen. Auf dem Flur begegneten die Schüler auch den Nachrichtensprechern. Im TV Bereich durften die Schüler die Studios, der für Rheinland-Pfalz produzierten Sendungen „Flutlicht“, „Zur Sache, RLP“ und der „Landesschau“  besichtigen. 

Max Frisch „Andorra“ live in der Schule

Das Tourneetheater „Forum-Theater“ gastierte mit dem klassischen Theaterstück „Andorra“ in der vergangenen Woche vor über 600 Schülern des Nordpfalz-Gymnasiums und der Georg-von-Neumayer-Schule in der großen Aula des Gymnasiums. In den Wochen zuvor wurde der „Klassiker“ von Max Frisch im Unterricht behandelt. Zahlreiche Lehrer nutzten mit ihren Klassen die Möglichkeit, Theater „hautnah“ in der eigenen Schule zu erleben. Am Beispiel des jungen Andri werden in dem Theaterstück exemplarisch die Themenkomplexe „Außenseitertum“ und „Diskriminierung“ veranschaulicht. Max Frisch hat beispielhaft die Fragwürdigkeit von Vorurteilen gegenüber Juden, Muslimen, Farbiger und Andersdenkender „auf die Bühne gestellt“. Das Schicksal eines Außenseiters wird somit für Schüler nachvollziehbar und verständlich.

Zahlreiche Schüler hatten im Anschluss die Gelegenheit, mit den Schauspielern ins Gespräch zu kommen und u. a. mehr über Hintergründe und den Beruf des Schauspielers zu erfahren. Sicherlich wäre es im Interesse aller Beteiligten, wenn in den nächsten Schuljahren weitere Theater-Aufführungen in den Schulen aufgeführt werden.